Metakognitionen

Begriff

Unter dem Begriff Metakognitionen versteht man

  • das Wissen über die eigenen kognitiven Prozesse und
  • die Fähigkeit, diese Prozesse zu kontrollieren.

Beispiele

Metakognitionen in Bezug auf Aufmerksamkeitsprozesse

Kinder entwickeln Wissen über die Bedeutung von Aufmerksamkeit beim Erledigen von Aufgaben und erlangen z.B. mit der Zeit die Fähigkeit, sich bewusst zu konzentrieren.

Metagedächtnis

Das Metagedächtnis ist das Wissen von Menschen über ihre eigenen Gedächtnisprozesse sowie die Kontrolle dieser. So lernen etwa Schüler mit der Zeit, wie viel Zeit sie brauchen, um sich einen bestimmten Inhalt merken zu können.
Auch die Nutzung von Gedächtnisstrategien/Mnemotechniken fällt unter diesen Begriff.

Mehr dazu unter Metagedächtnis bzw. Gedächtnis

Prüfungsfragen zum Thema:

Grund-/ Hauptschule, Frühjahr 2007, Bereich A:

Definieren Sie den Begriff "Vergessen"! Stellen Sie das Mehrspeichermodell des Gedächtnisses dar! Erläutern Sie den Begriff "Metakognitionen" und verdeutlichen Sie deren Auswirkungen auf den Lernerfolg! Zeigen Sie Möglichkeiten auf, wie Metakognitionen im Unterricht gefördert werden können!

Grund-/Hauptschule, Herbst 2007, Bereich A:

Erläutern Sie ausgehend von einer klassischen Studie die Grundprinzipien des Lernens am Modell und erklären Sie an Beispielen, wie über Modelllernen soziale und (meta-)kognitive Kompetenzen in der Schule vermittelt werden können! Erläutern Sie anhand der Subprozesse mögliche Lernhindernisse und Ansatzpunkte der Förderung!

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