Konstruktvaliditaet

Konstruktvalidität bezieht sich auf die Zulässigkeit von Aussagen aufgrund der Operationalisierung über das gesamte dahinter liegende Konstrukt. Ein Konstrukt ist eine relativ stabile, theoretisch angenommene Eigenschaft, die nicht direkt beobachtbar ist. Die Erfassung von Konstrukten ist deshalb nur durch Theorien möglich, die festlegen, wodurch sich Konstrukte in der beobachtbaren Ebene äußern.

Konstruktvalidität ist in der Regel dann gegeben, wenn davon ausgegangen werden kann, dass der Bedeutungsumfang des Konstruktes präzise und nachvollziehbar abgebildet ist. Mit dem Test gefundene Beziehungen zeigen also hohe Übereinstimmung mit dem theoretischen Modell.

Beispiel

Das Konstrukt "Intelligenz" lässt sich durch Fähigkeiten wie mentales Rotieren oder Vervollständigen von Mustern operationalisieren. Man kann Intelligenz nicht direkt messen, sondern nur diese beobachtbaren Fähigkeiten messen und daraus auf Intelligenz schließen.

Siehe auch

Validität
empirische Validität
Inhaltsvalidität
Testfairness

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