Inhaltsvaliditaet

Begriff

Inhaltsvalidität ist der Grad, in dem ein Test (bzw. seine Aufgaben/Items) das zu messende Merkmal repräsentiert.

Bedeutung in der Schule

Ein inhaltsvalider Test muss eine repräsentative Stichprobe derjenigen Unterrichtsinhalte umfassen, deren Kenntnis es zu prüfen gilt.
Siehe dazu: mündliche Prüfungen, schriftliche Prüfungen

Beispiel

  • Bei einem Test über Groß- und Kleinschreibung sollten nicht zu viele andere Schwierigkeiten (z.B. i/ie/ieh) eingebaut sein.
  • Bei einem Test über die Mathematikkenntnisse von Zehntklässlern darf nicht nur Algebra enthalten sein. Es müssen auch Aufgaben aus der Geometrie berücksichtigt werden.

Überprüfung

Inhaltsvalidität ist nur schwer zu überprüfen. Eine inhaltliche Analyse kann (auch schon im Vorfeld) helfen, sicherzustellen, dass jeder Teilbereich des zu messenden Merkmals in angemessener Gewichtung durch Aufgaben überprüft wird.

Zitat

Lukesch:

"Spricht man von inhaltlicher Validität, so nimmt man an, dass ein Test oder dessen Elemente so beschaffen sind, dass sie das in Frage stehende Persönlichkeitsmerkmal und dergleichen in optimaler Weise repräsentieren, dass also der Test selbst das optimale Kriterium für das Persönlichkeitsmerkmal ist."

Siehe auch

Validität
Konstruktvalidität
empirische Validität
Testfairness

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