Gedaechtnisprozesse

Gedächtnisprozesse sind beim Lernen am Modell Vorgänge der dauerhaften Speicherung von am Modell wahrgenommenen Verhaltensweisen im Gedächtnis des Beobachters. Verhaltensweisen können somit später auch nachgeahmt werden, ohne dass das Modell anwesend sein muss.

Diese Speicherung geschieht folgendermaßen:

  • in Form sensorischer Vorstellungen, kognitiver Schemata oder symbolischer, z.B. sprachlicher Kodierung
  • Einbettung in bestehende kognitive Strukturen (neues Wissen wird zu bereits vorhandenem in Beziehung gesetzt)

Dabei ist zu beachten:

  • Damit ein Inhalt längerfristig im Gedächtnis bleibt, muss er wiederholt werden.
  • Um Gedächtnisprozesse zu fördern ist es angebracht, zuvor Vorwissen zu reaktivieren. So werden die beobachteten Verhaltensweisen im Gedächtnis besser vernetzt.
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